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26. Februar 2010 ALBERTINEN-KRANKENHAUS

Endometriose - Informationen für Betroffene und Interessierte


Eine Veranstaltung im Rahmen der Endometriose Awareness Week am 11. März im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen-Krankenhaus lädt herzlich ein zu der Veranstaltung mit dem Titel „Endometriose – Informationen für Betroffene und Interessierte“ am 11. März. Prof. Dr. Michael Ludwig aus dem Endokrinologikum Hamburg referiert über „Kinderwunsch und Endometriose“. Ingo von Leffern, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Direktor der Albertinen-Frauenkliniken berichtet über die Anwendung moderner, schonender und effektiver Operationsverfahren zur Therapie der Endometriose. Im Anschluss besteht Gelegenheit, mit den Experten bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen.

Mit der Veranstaltung beteiligt sich das Albertinen-Krankenhaus an der diesjährigen „Endometriose Awareness Week“ der Europäischen Endometriose Liga, die vom 8. bis zum 14. März stattfindet. Mit der Kampagne soll über die Krankheit aufgeklärt und das Bewusstsein für diese Erkrankung geschärft werden. Endometriose ist eine gutartige Unterleibserkrankung der Frau, die sehr häufig nicht erkannt wird. Sie kann jedoch zu großen Beeinträchtigungen führen: Frauen mit Endometriose leiden nicht nur unter Schmerzen, sondern oft auch an einem unerfüllten Kinderwunsch.

Die Veranstaltung findet statt am 11. März 2010, 19 Uhr, im Albertinen-Krankenhaus, Süntelstraße 11a in 22457 Hamburg.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Info Endometriose
Etwa sechs Millionen Frauen leiden in Deutschland an Endometriose. Gleichwohl ist diese Erkrankung in der Öffentlichkeit relativ unbekannt. Durchschnittlich vergehen etwa sechs Jahre vom Beginn der Beschwerden bis zur Diagnosestellung.
Endometriose  ist eine Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut (= Endometrium), die sich häufig als Regelschmerz äußert. Aus bislang nicht genau bekannten Gründen bilden sich Herde von "versprengtem" Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter im kleinen Becken. Obwohl die Veränderung prinzipiell gutartig ist, kann es je nach Lage und Ausprägung der Herde zu starken Schmerzen und anderen Beschwerden kommen.

Frauen mit Endometriose leiden nicht nur unter Schmerzen, sondern oft auch an einem unerfüllten Kinderwunsch, der bei jeder zweiten erkrankten Frau vorliegt. Eine häufige Ursache der Unfruchtbarkeit ist die mechanische Behinderung durch Verklebungen, Verwachsungen oder Eileiterverschluss. Zudem kann die Eizellreifung durch große Eierstockzysten behindert werden. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen zu einer Verringerung desselben, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringert.
Endometriose ist aber auch eine proliferative Erkrankung: Wird sie nicht behandelt, breitet sie sich immer weiter aus. Die Endometriose-Herde reagieren fast genauso auf die zyklischen hormonellen Veränderungen im Körper einer Frau wie in der Gebärmutter - sie werden auf- und abgebaut und bluten zyklisch. Bedingt durch die Lage der Herde kann das Blut meist nicht nach außen abfließen. Dadurch nehmen die Herde an Größe zu, es können sich Zysten bilden, die mit Blut gefüllt sind. Es kann auch zu Verwachsungen mit der Umgebung kommen, die oft Ursache für heftige Schmerzen sind. Endometriose ist behandelbar, aber chronisch: Die Krankheit kann nach erfolgreicher Behandlung wieder aufflackern.

Auf der Homepage der Europäischen Endometriose Liga (http://www.endometriose-liga.eu) wird der sogenannte Endo-Test angeboten, der Frauen einen ersten Hinweis auf das Vorliegen einer Endometriose geben kann. Selbstverständlich soll das den Arztbesuch nicht ersetzen. Nur durch eine gründliche gynäkologische Untersuchung kann die Erkrankung zuverlässig diagnostiziert werden. Die Behandlung erfolgt dann je nach Befund durch Medikamente oder durch operative Entfernung der Herde.
Albertinen-Diakoniewerk e.V.
Dr. Fabian Peterson
Leitung PR-/Unternehmenskommunikation
Süntelstraße 11a in 22457 Hamburg
Tel: 040 5588 2408
Fax: 040 5588 2485
E-Mail: fabian.peterson@albertinen.de
www.albertinen.de
Europäische Endometriose Liga e. V.
Sabine Altmann
Baumfalkenweg 4
22397 Hamburg
Tel.: 040 -642 08 600
Email: info@endometriose-liga.eu
www.endometriose-liga.eu
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