Logo Die Freien

05. März 2010 ALBERTINEN-KRANKENHAUS

Veranstaltung MedizinKompakt zu Nierensteinen am 23. März


Thema der Veranstaltung: "Nierenstein - Schonende Behandlung durch moderne Technologie"
Die Klinik für Urologie im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen lädt herzlich ein zu einer Veranstaltung der Reihe „MedizinKompakt“ für Patienten und Interessierte zum Thema Nierensteine. Chefarzt Prof. Dr. Klaus-Peter Dieckmann, Dr. Ousman Doh, leitender Oberarzt und Oberärztin Dr. Gabriele Zimmer-Krolzig informieren über die schonende Behandlung von Nierensteinen durch moderne Technologie. Im Anschluss besteht bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet statt am 23. März 2010, 19 Uhr in den Räumen des Albertinen-Krankenhauses, Süntelstraße 11a in 22457 Hamburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Etwa zehn Prozent aller Deutschen entwickeln im Laufe ihres Lebens ein Nierenstein- bzw. Harnsteinleiden. Die Krankheit äußert sich zumeist durch plötzliche heftige Schmerzen in der Nierengegend oder im Unterbauch. Die Ernährung spielt bei der Entstehung der Erkrankung eine wesentliche Rolle. Professor Dieckmann: „Vor allem ist es die übermäßige Zufuhr von Eiweiß und Salz, die diese Erkrankung begünstigt. Allerdings müssen in jedem Einzelfall noch weitere Faktoren hinzukommen, bis ein Stein wirklich entsteht.“ Bemerkenswert sei, dass in den sogenannten „schlechten Zeiten“, wie während und nach den großen Kriegen, das Steinleiden so gut wie gar nicht vorgekommen sei. Und auch heute sind Nierensteine in den Wohlstandsländern sehr häufig, während sie in den ärmeren Ländern kaum auftreten. Professor Dieckmann weiter: „Im Prinzip ist es also möglich, Nierensteine durch eine bewußte Ernährung mit weniger Eiweiß und weniger Salz zu verhindern. Das fällt natürlich manchmal ganz schön schwer.“
Glücklicherweise können die Steine heute schonend und wirksam behandelt werden, so durch die berührungsfreie Stoßwellenlithotripsie, im Medizinerjargon „ESWL“. Steine, die etwa aufgrund ihrer ungünstigen Lage nicht zertrümmert werden können, werden minimal-invasiv mit Hilfe der Endoskopie entfernt oder mit feinen Lasersonden zertrümmert - weitgehend schmerzfrei, denn für all diese Maßnahmen gibt es passende leichte Narkoseverfahren. Weitere Themen und Termine der Veranstaltungsreihe im Albertinen-Krankenhaus und dem Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus unter: www.medizinkompakt.de
<- Zurück zu: Veranstaltungen