Albertinen-Krankenhaus

25 Jahre Evangelische Krankenhaushilfe im Albertinen-Krankenhaus: 'Grüne Dame' Edith von Stryk mit dem Kronenkreuz der Diakonie in Gold geehrt

Die 'Grüne Dame' Edith von Stryk, langjährige Landesbeauftragte der evangelischen Krankenhaushilfe (eKH) für Hamburg und Schleswig-Holstein, wurde besonders geehrt: Sie hat das Kronenkreuz der Diakonie erhalten, das Dankeszeichen für Menschen, die sich einen großen Teil ihres Lebens für andere Menschen eingesetzt haben. Die Würdigung fand anlässlich des 25jährigen Jubiläums der 'Grünen Damen und Herren' im Albertinen-Krankenhaus statt

„Man muss zuhören können und ein bisschen liebevoll sein“, sagt Edith von Stryk (81), 25 Jahre ‚Grüne Dame’ im Lotsendienst des Albertinen-Krankenhauses, davon 20 Jahre Einsatzleiterin. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der ‚Grünen Damen und Herren’ im Albertinen-Krankenhaus wurde sie jetzt für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Kronenkreuz der Diakonie in Gold geehrt.
Mit einem Aufruf in der Stadtteilzeitung im Herbst 1986 begründete Pastor Harold Eisenblätter die Arbeit der evangelischen Krankenhaushilfe (eKH) im Albertinen-Krankenhaus, die im Januar 1987 ihren Anfang nahm. Mit einem Festgottesdienst in der Kirche am Krankenhaus unter der Leitung von Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand des Albertinen-Diakoniewerks, und anschließendem Empfang wurde das Jubiläum im Januar 2012 feierlich begangen. Die zweite Jubilarin Ursula Kulass kann auf 20 Jahre Bücherdienst zurückblicken. Der Festgottesdienst weckte viele Erinnerungen an Pastor Eisenblätter, der im Sommer 2011 verstorben ist.
„25 Jahre Evangelische Krankenhaushilfe im Albertinen-Krankenhaus sind eng verbunden mit Frau von Stryk und Pastor Harold Eisenblätter, die diese Arbeit gemeinsam auf den Weg gebracht haben“, so Stefan Rehm, Vorstand des Diakonischen Werkes Hamburg, in seinem Grußwort. Frau von Stryk habe durch ihren unermüdlichen Einsatz mit Worten und Taten Diakonie praktisch vorgelebt.
Auch Frau Ursula Dornbusch, Leiterin der eKH Hamburg, hob das besondere Engagement Edith von Stryks hervor, die bis 2006 das Amt der eKH-Landesbeauftragten für Hamburg und Schleswig-Holstein inne hatte und im Rahmen der Hamburger Städtepartnerschaft mit Dresden den Kontakt und regen Austausch der EKH-Gruppen mitinitiierte. Im Namen der Vorstandsvorsitzenden der evangelischen und ökumenischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe in Deutschland, Frau Gabriele Trull, gratulierte Frau Dornbusch und verlieh Urkunden als Zeichen der Wertschätzung für das 25jährige Engagement der ‚Grünen Damen und Herren’.
„Ohne Ihr besonderes Engagement, ohne Ihre Haltung und Ihre Werte wäre dieses Krankenhaus um ein Vielfaches ärmer. Und unsere Gesellschaft wäre ärmer...“, unterstrich Pflegedirektorin Anette Weinert die Bedeutung des Ehrenamts. Tobias Schwarz, Geschäftsführer des Albertinen-Krankenhauses, stellte fest: „Nicht nur die finanziellen Rahmenbedingungen werden schwieriger, auch die Patienten werden kränker und die Hauptamtlichen sind mehr gefordert als je zuvor. Wenn ihnen dabei die Unterstützung der Ehrenamtlichen zur Seite steht, dann ist das ein ganz großes Gut – vielen Dank dafür!“
Zu Lotsen- und Bücherdienst soll nun ein weiteres Angebot hinzu kommen: Um Demenzkranken im Akutkrankenhaus die notwendige Hilfestellung zu geben, möchte das Albertinen-Krankenhaus Menschen gewinnen, die sich zu ehrenamtlichen Begleiter/innen für Patienten mit Demenz ausbilden lassen.
„Es gehört eine innere Gewissheit, eine Berufung dazu, wenn man mit Menschen arbeitet“, sagte Pastor Dr. Stefan Stiegler in seiner Predigt. „Ich freue mich über jeden, der den Mut hat, sich solch einer Berufung zu stellen, der seinem inneren Anstoß folgt und zum Beispiel in ein Krankenhaus geht, in eine Situation, die nicht von vornherein ganz und gar anheimelnd ist, um dort Menschen zu besuchen, zu begleiten, Bücher zu verteilen. Doch wo die Gewissheit wächst: „Hier gehör’ ich hin, das ist mein Platz, da werde ich gebraucht!“, da hat auch der Helfende selbst etwas davon.“
Kontakt: Gabi Stoltenberg
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