Diakonie-Hospiz Volksdorf

Pfandspenden helfen Menschen am Lebensende

Hospize sind auf Unterstützung durch Spenden angewiesen, so will es der Gesetzgeber. Dieses gilt auch für das Diakonie-Hospiz in Hamburg-Volksdorf, das von der Unterstützung der Kunden des Frischemarktes Simon in Hamburg-Volksdorf in Form von Pfandspenden profitiert.

Monika Kleemann, Inhaberin des Frischemarktes Simon und Prokurist Heiko Böhmermann sind von dem Hospiz-Gedanken überzeugt und haben deshalb bereits im Mai 2010 neben dem Getränke-Pfandautomaten ein Spendenhäuschen des Diakonie-Hospizes Volksdorf angebracht. Das Ergebnis ist überwältigend: Von Mai 2010 bis Ende 2014 sind Pfandspenden in einer Gesamtsumme von 13.476,92 € von den Bürgerinnen und Bürgern gespendet worden. Jährlich kommen auf diese Weise gut 3.000 € zugunsten des Diakonie-Hospizes Volksdorf zusammen.

Monika Kleemann, Inhaberin des Frischemarktes Simon: „Ich engagiere mich für das Diakonie-Hospiz Volksdorf, weil diese Einrichtung todkranken Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt in vorbildlicher Weise beiseite steht – weit über die medizinisch/pflegerische Versorgung hinaus durch eine besondere menschliche Zuwendung, die die Atmosphäre in dieser Einrichtung prägt.“

Heiko Böhmermann, Prokurist im Frischemarkt Simon: „Es hat sich gezeigt, dass die Menschen in den Walddörfern gerne bereit sind, ‚ihr‘ Hospiz auch durch den Verzicht auf ihr Pfandgeld zu unterstützen. Jede noch so kleine Spende zählt, das macht die eindrucksvolle Gesamtsumme deutlich, die jetzt für eine bestmögliche Versorgung der unheilbar erkrankten Gäste im Diakonie-Hospiz Volksdorf eingesetzt werden kann.“

Pastor Andreas Hausberg, Geschäftsführer Diakonie-Hospiz Volksdorf: „Ich freue mich sehr über das Engagement des Frischemarktes Simon und bedanke mich bei Frau Kleemann und Herrn Böhmermann sowie den zahlreichen Spendern auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich! Zum einen kommt auch die kleinste ‚Zuwendung‘ als ‚Zuwendung‘ und personalintensive Pflege bei unseren Gästen an. Zum anderen dienen die Spendenhäuschen an öffentlichen Orten wie Supermärkten aber auch dazu, ein Nachdenken über die letzte Lebensphase und ein Sterben in Würde anzuregen. Leben und Tod sind unmittelbar miteinander verbunden.“

Kurz-Info Diakonie-Hospiz Volksdorf:

Das Diakonie-Hospiz Volksdorf am Wiesenkamp 24 in Hamburg-Volksdorf ist das erste Hamburger Hospiz in christlicher Trägerschaft und wurde im April 2008 eröffnet. Es steht allen Menschen offen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Kultur oder Religion und bietet einen geschützten Raum, in dem sterbende Menschen in Würde Abschied nehmen können. Das Hospiz-Team gewährleistet durch entsprechende Ausbildung eine fachlich qualifizierte Pflege und Betreuung, psychosoziale und seelsorgerliche Begleitung und eine angemessene schmerz- und symptomorientierte Behandlung durch enge Kooperation mit den zuständigen Hausärzten bzw. schmerztherapeutisch ausgebildeten Palliativmedizinern. Hinzu kommen 30 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die für ihre Tätigkeit in Kooperation mit dem Malteser Hospiz-Zentrum  Bruder Gerhard in Volksdorf ausgebildet worden sind. Das Diakonie-Hospiz Volksdorf verfügt über 16 Einzelzimmer und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus.

Internet: www.diakonie-hospiz-volksdorf.de