Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Zehn Jahre Hernienzentrum in Hamburg-Wilhelmsburg

In seinem zehnjährigen Bestehen hat sich das Hernienzentrum am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand zu einer international anerkannten Spezialklinik für die Behandlung von Leisten- und Bauchwandbrüchen entwickelt.

Als Dr. Wolfgang Reinpold im Jahr 2003 seine Tätigkeit als Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand begann, wurden im Hernienzentrum des Krankenhauses pro Jahr zunächst noch 150 Operationen von Leisten- und Bauchwandbrüchen durchgeführt. Inzwischen sind es jährlich 1000 Operationen. Mit ihrer großen Erfahrung werden die leitenden Ärzte des Hernienzentrums heute bei Kongressen zum Thema Leisten- und Bauchwandbrüche weltweit als Referenten angefragt, damit andere Ärzte von Ihnen lernen können.

Ein wesentlicher klinischer Forschungsschwerpunkt des Hernienzentrums Wilhelmsburg ist neben der Schmerzvermeidung die Entwicklung von minimalinvasiven Verfahren zum Verschließen von Brüchen. Vor allem bei der Einlage von Kunststoffnetzen in die Bauchwand sind die Ärzte aus Hamburg-Wilhelmsburg führend. Mit dieser Technik wird die Implantation von Fremdmaterial in die Bauchhöhle vermieden, die inneren Organe bleiben gut abgeschottet und die Patienten sind weit weniger von Wundheilungsstörungen, Schmerzen und Verwachsungen betroffen.

Einen guten Namen hat sich Dr. Wolfgang Reinpold auch durch seine ehrenamtliche Teilnahme an vielzähligen Hernien-Missionen gemacht. Mehrere davon, unter anderem in Nigeria und Ghana hat er selbst organisiert und geleitet. Bei jeder dieser Missionen konnten etwa 100 Patienten der armen Landbevölkerung erfolgreich operiert werden und wieder ihrer Arbeit nachgehen.

Am 6. Februar wird das zehnjährige Bestehen des Hernienzentrums mit einer Fortbildung für niedergelassene Ärzte gefeiert.

Informationen über das Krankenhaus:
Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Die Zahl der stationären Betten beträgt 207, zusätzlich gibt es 20 tagesklinische Behandlungsplätze in der Geriatrie. Folgende Abteilungen sind in der Klinik vertreten: 

-  Die Abteilung für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Gastroenterologie, Palliativmedizin und dem Adipositaszentrum für Menschen mit Übergewicht
-  Die Abteilung für Chirurgie, vorrangig mit den Schwerpunkten Gelenkchirurgie, Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes, Gallenwegs- und Darmchirurgie sowie Schilddrüsenchirurgie und dem Hernienzentrum
-  Das Geriatriezentrum mit der Abteilung Akutgeriatrie und Geriatrische Frührehabilitation
-  Die Sektion Neurologische Frührehabilitation 
-  Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin mit einer hochfrequentierten Intensivstation

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand nimmt rund um die Uhr an der Not- und Unfallversorgung teil und bietet eine Frührehabilitation mit neurologischem Schwerpunkt an. Zur besonderen medizinischen Versorgung von Seeleuten im Hamburger Hafen gibt es in den Räumlichkeiten der Klinik eine externe Seemannsambulanz. Träger des Krankenhauses ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.

Kontakt:
Dr. Jens Göring
Kaufmännischer Direktor
Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand
Groß-Sand 3, 21107 Hamburg
Tel. 040. 75 205-332, Fax 040. 75 205-200
www.gross-sand.de